Autor: admin
Datum objave: 15.10.2017
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The New Year's Concert

New Year's Concert 2018 with Riccardo Muti


  Wiener Zeitung


http://www.wienerzeitung.at


ÖVP im Höhenflug, Grüne stürzen ab

http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/wahlen/nationalratswahl/923137_Der-grosse-Rechtsruck.html

Wien. Die ÖVP hat den erwarteten Sieg bei der von ihr initiierten Nationalratswahl geholt. Sebastian Kurz hat die Volkspartei auf über 31,7 Prozent geführt haben und könnte jüngster Kanzler aller Zeiten werden. Allerdings ist auch noch Rot-Blau möglich, da die SPÖ die Freiheitlichen knapp hinter sich lassen könnte. Ein historischer Absturz droht den Grünen, die wahrscheinlich nicht mehr im Nationalrat vertreten sind.

In der Prognose von SORA (für den ORF), die die 700.000 noch nicht ausgezählten Wahlkarten berücksichtigt, steht die ÖVP mit 31,7 Prozent (+7,7 Prozent) klar an erster Stelle. Die FPÖ lag in den ersten Hochrechnungen vor der SPÖ, im Verlauf des Wahlabends drehte sich das Ergebnis. Die FPÖ kommt demnach auf 26,0 Prozent (+5,5 Prozent), die SPÖ hält mit 26,9 Prozent mit dem selben Resultat wie bei der letzten Wahl den zweiten Platz.

Die erwartet desaströse Niederlage bringt die Wahl für die Grünen - in der Prognose verfehlten die Grünen mit 3,9 Prozent (-8,5)sogar den Wiedereinzug ins Parlament. Die Liste des Ex-Grünen Peter Pilz schafft laut SORA knapp den Einzug (4,3 Prozent). Die NEOS halten in etwa ihr Ergebnis und erreichen 5,1 Prozent (+0,2). Allerdings könnte sich das Resultat durch die Wahlkarten noch ändern.

Klarer Erfolg für die SPÖ in Wien

In Wien konnte die SPÖ laut dem vorläufigen Endergebnis (also noch ohne Wahlkarten, Anm. ) bei der heutigen Nationalratswahl ihren ersten Platz verteidigen - und sogar mehr dazugewinnen als die FPÖ. Die SPÖ kam auf 35 Prozent, ein Plus von 3,3 Prozentpunkten. Am stärksten legte die ÖVP zu, ein totales Desaster erlebten hingegen die Grünen.

Die FPÖ kam auf 23,1 Prozent, ein Zuwachs von 2,6 Prozentpunkten. Die ÖVP kletterte um 6 Prozentpunkte nach oben. Ein Stimmanteil von 20,6 Prozent ergibt aber in der Hauptstadt nur den dritten Platz. Die NEOS schnitten in Wien mit 6 Prozent durchaus ähnlich ab wie beim Urnengang 2013, wenn auch mit einem kleinen Minus von 1,6 Prozentpunkte.

Die Grünen, also der Koalitionspartner der SPÖ auf Stadtebene, mussten einen Absturz im Ausmaß von 11,1 Prozentpunkten einstecken. Unterm Strich blieben magere 5,3 Prozent übrig. Die Liste Pilz schaffte in der Bundeshauptstadt auf Anhieb 7,3 Prozent.

Der Blick auf die Bezirke ergibt ebenfalls ein völlig neues Bild: Waren 2013 die westlichen Innergürtelbezirke (Wieden, Mariahilf, Neubau, Josefstadt und Alsergrund) noch grün eingefärbt, führt hier nun überall die SPÖ. Währing wechselte von Schwarz auf Rot, Döbling wiederum von Rot auf Schwarz.

ÖVP und FPÖ profitierten von Proteststimmen

Die ÖVP profitierte trotz ihrer langjährigen Regierungsbeteiligung ebenso stark von Proteststimmen wie die oppositionelle FPÖ. Das zeigt die Wahltagsbefragung des SORA-Instituts für den ORF. Demnach haben jene, die mit der Arbeit der Regierung zufrieden sind, zu 60 Prozent SPÖ gewählt, die Unzufriedenen dagegen FPÖ (35 Prozent) und ÖVP (34 Prozent).

Interessant auch: Trotz der Jugend des Spitzenkandidaten Sebastian Kurz liegt bei den jungen Wählern (bis 29) die FPÖ knapp vorne: Hier haben 30 Prozent blau gewählt, 28 Prozent schwarz und 17 Prozent die SPÖ. Bei den 30- bis 59-jährigen liegt die ÖVP dagegen mit 31 Prozent vor FPÖ (28) und SPÖ (27). Auch bei den Senioren ab 60 liegt die ÖVP vorne: 36 Prozent vor SPÖ (34) und FPÖ (19 Prozent).#

ÖVP punktete bei Männern

Interessant ist hier ein Vergleich zur Wahltagsbefragung 2013: Damals lag die ÖVP bei Angestellten noch auf Platz drei hinter Rot und Blau. Heuer sammelte die Volkspartei auch hier die meisten Stimmen ein - 31 Prozent vor SPÖ und FPÖ mit je 26. Deutlich vorne liegt die ÖVP bei Männern (35 Prozent) und Maturanten (42 Prozent). Die Arbeiter sieht die Wahltagsbefragung dagegen mehrheitlich bei der FPÖ (59 Prozent), ebenso die Lehrlinge (37 Prozent). Nahezu gleichauf liegen ÖVP und SPÖ dagegen bei den Frauen (30 zu 29 Prozent) und bei den Uni-Absolventen (32 zu 31 Prozent). Als treue rote Wählergruppe entpuppen sich dagegen neuerlich die Pensionisten (39 Prozent SPÖ).

Welche Themen die Wähler im Wahlkampf am meisten diskutiert haben, ist keine Überraschung: Bei der ÖVP und FPÖ sind es Asyl und Integration (55 bei der ÖVP, 88 Prozent bei der FPÖ), beides Hauptthemen der Parteien im Wahlkampf, bei der SPÖ Sozialleistungen (57 Prozent). Überraschend ist allenfalls, dass bei der SPÖ auf Platz zwei schon Asyl und Integration folgt (48 Prozent), vor Arbeitsplätzen (45 Prozent). Bei der ÖVP folgen auf den Plätzen Sozialleistungen (41 Prozent) und Sicherheit (36 Prozent). Bei der FPÖ sind es Sicherheit (69 Prozent) und Sozialleistungen (60 Prozent).

Kurz war attraktivster Spitzenkandidat

Ähnlich wie bei der Wahltagsbefragung von Peter Hajek für ATV sind die von SORA erhobenen Wahlmotive: Wichtigster Grund, die ÖVP zu wählen, war demnach Spitzenkandidat Sebastian Kurz (42 Prozent), bei der SPÖ waren es die inhaltlichen Standpunkte der Partei (22) vor Spitzenkandidat Christian Kern (20 Prozent). Bei der FPÖ gaben 34 Prozent der Wähler die inhaltlichen Standpunkte an, dahinter folgt mit großem Abstand Kontrolle (12 Prozent). Spitzenkandidat Heinz Christian Strache war nur für fünf Prozent der FP-Wähler Hauptgrund für die Wahlentscheidung.

Wahl-Blog #nrw17 Live


Die Wahl ist geschlagen, Österreich hat einen neuen Nationalrat gewählt. Wir berichten live über aktuelle Hochrechnungen, Analysen und erste Statements zur Wahl.

http://live.wienerzeitung.at/Event/Wahl-Blog_nrw17


Sebastian Kurz

https://en.wikipedia.org/wiki/Sebastian_Kurz

Sebastian Kurz (born 27 August 1986) is an Austrian politician who has been Austria's Minister for Foreign Affairs and Integration since 2013. He became Europe's youngest Foreign Minister at the age of 27. In May 2017 he became the chairman of the Austrian People's Party (ÖVP).

Photos Sebastian Kurz

https://www.google.hr/search?q=Sebastian+Kurz&client=opera&sa=N&dcr=0&tbm=isch&tbo=u&source=univ&ved=0ahUKEwjOlc_mv_PWAhVDbVAKHRdbB0g4ChCwBAgj&biw=1745&bih=855


Austria election - live updates: Conservatives led by Sebastian Kurz take victory with far right second

http://www.independent.co.uk/news/world/europe/austria-election-live-legislative-2017-snap-vote-latest-news-chancellor-right-wing-sebastian-kurz-a8001266.html

Polling stations have opened in Austria, where voters will decide whether the country moves towards the right after decades of centrist policies.

Three parties are vying for first place in Sunday's national election: the Social Democrats, the People's Party and the Freedom Party.

The centre-left Social Democrats have campaigned on reducing social inequality. The other two have focused on concerns about immigration and Islam.

Both the People's Party and the Freedom Party have called for securing Austria's borders and quickly deporting asylum-seekers whose requests are denied.

Polls show the popularity of People's Party head Sebastian Kurz has put his party ahead. At 31, he would become Europe's youngest leader if his party wins and he can form a government.

Who is Sebastian Kurz, Austria's likely new leader?

The IndependentSebastian Kurz is the leader of the Austrian People’s Party of OVP, which has just come first in the Austrian legislative elections. At the tender age of 31, he’s likely to the be the country’s next chancellor, making him not just the youngest leader Austria has ever had, but the youngest world leader. Kurz was born and still lives in Vienna; he has been foreign minister since 2013; Europe’s youngest, at the age of 27. In his short years he has studied law at the University of Vienna and also completed Austria’s compulsory military service.

The world's youngest leader has just been elected

The IndependentAustria's far-right is on course to take a place in the country's government after a strong showing in Sunday's parliamentary elections. The country's main conservative party, led by current foreign minister Sebastian Kurz, topped the poll with over 30 per cent of the vote, but is expected to seek a coalition with the far-right Freedom Party (FPO), which is posting one of its strongest showing on record.

If the projected result of 26.3 per cent for SPO is accurate, it's the worst showing for the Social Democrats - who led the outgoing coalition - since the end of Adolf Hitler's rule in Austria, according to Europe Elects.

If the People's Party wins, its 31-year old leader, Foreign Minister Sebastian Kurz, stands good chances of becoming the youngest government leader in Europe

The People's and Freedom parties have called for tightening Austria's borders and quick deportations for rejected asylum seekers.

While the projections are based on initial results, they could herald a coalition between the two parties and a rightward turn for Austria.

Young conservative star Sebastian Kurz is on track to become Austria's next leader, projections of Sunday's parliamentary election result showed, but his party is well short of a majority and could seek an alliance with the far right.

Kurz's People's Party (OVP) is in the lead on 30.2 percent, with its current coalition partner, the Social Democrats, on 26.3 percent, neck and neck with the the far-right Freedom Party on 26.8 percent, a projection by pollster SORA said shortly after polls closed, based on an early count of 42 percent of non-postal ballots.

The projection had a margin of error of 2.4 percentage points. It will be refreshed and become more precise as more ballots are counted throughout the evening. Another projection by pollster ARGE Wahlen also showed the OVP in the lead.

Far right seize balance of power in Austria - exit poll

The IndependentEarly projections after the close of voting in Austria's legislative election give victory to the party of Conservative foreign minister Sebastian Kurz, which would make him the youngest leader in the world. The far-right Freedom Party is in second, according to projections, making big gains and putting it in a position to enter government. More follows…

Half an hour to go now until polls close in Austria, at which point we are expecting projected early results. At Sebastian Kurz's party headquarters, "expectation builds":

Immigration has proved to be the number one issue in this election campaign.

Austria, a wealthy country of 8.7 million people that stretches from Slovakia to Switzerland, was a gateway into Germany for more than 1 million people during the migration crisis that began in 2015. Many of them were fleeing war and poverty in the Middle East and elsewhere.

Austria also took in roughly 1 percent of its population in asylum seekers in 2015, one of the highest proportions on the continent. Many voters say the country was overrun.

"Immigration policy, which Mr Kurz talked about so often, was decisive," 58-year-old Kurz supporter Ingrid Regina said outside a polling station in Vienna on a warm, sunny autumn day. "I expect things to improve and order to return."

The inflow of migrants buoyed the far right Freedom Party and similar anti-immigration parties across Europe, including the Alternative for Germany party, which secured seats in parliament last month.

The Freedom Party, by contrast, has been in Austria's parliament for decades and currently holds a fifth of seats there.

"I am hoping for a good result with a greater vote of confidence," Freedom Party leader Heinz-Christian Strache told reporters at a polling stating in Vienna. "If we reach 25 percent that would be good, a great success, but perhaps even more is possible."

Kurz says he will shut the main migrant routes into Europe through the Balkans and across the Mediterranean. He and the Freedom Party have kept immigration at the heart of the campaign, while Social Democrat Chancellor Christian Kern has touted falling unemployment and the fastest economic growth in six years.

Kurz plans to cap benefits for refugees at well below the general level and bar other foreigners from receiving such payments until they have lived in the country for five years.

He also says he wants to shake up Austrian politics, which for decades has been dominated by coalitions between his party and the Social Democrats. His opponents say he is merely a new face on a party in power in various coalitions for 30 years.

"He is our last Christian-social hope," said Kurz supporter Thomas Heine-Geldern, a retired consultant. He was expressing a view that helped Kurz gain control of the OVP, namely that he is its only chance of bringing electoral success to an otherwise ageing and fading party. "I hope it is enough (to win)."

Kurz, greeting supporters as he cast his vote, said he hoped for "a good result, so that real change can be possible." Expressing optimism at another polling station, Social Democratic Chancellor Christian Kern said "we are planning a longer party."

In comments indirectly directed at the euroskeptic Freedom Party, left-leaning President Alexander Van der Bellen, who narrowly defeated a Freedom Party candidate in elections for the head of state last year, said he "puts great value on pro-European government." Van der Bellen must swear in any new government and a strong showing by the Freedom Party and the People's Party would make a ruling coalition between them likely.

Things are quiet now in Austria but the TV studios are gearing up for their result shows later, when it is expected that the far right will make big gains. 





The New Year's Concert

The Vienna Philharmonic presents annually at the New Year a program consisting of the lively and yet nostalgic music from the vast repertoire of the Strauss family and its contemporaries. This concert is now broadcast to over 90 countries around the world.


New Year's Concert 2018 with Riccardo Muti


The 2018 Vienna Philharmonic New Year's Concert takes place on January 1, 2018, under the baton of Riccardo Muti in the Musikverein in Vienna. This year's concert will mark the 5th time - after 1993, 1997, 2000 and 2004 - that Riccardo Muti, whose close ties with the Vienna Philharmonic extend over several decades, conducts this prestigious event.

The 2018 New Year's Concert will be broadcast in over 90 countries and followed by as many as 50 million television viewers around the world. The program of the 2018 New Year's Concert will be announced at a later date.


Riccardo Muti

Over the course of his extraordinary career, Riccardo Muti has conducted the most important orchestras in the world: from the Berlin Philharmonic to the Bavarian Radio Symphony Orchestra, from the New York Philharmonic to the Orchestre National de France, as well as the Vienna Philharmonic, an orchestra to which he is linked by particularly close and important ties, and with which he has appeared in Vienna, Salzburg and around the world since 1971. In September 2010, Riccardo Muti became Music Director of the Chicago Symphony Orchestra and in the same year was named Musician of the Year by Musical America.


Riccardo Muti and the Vienna Philharmonic

At the Salzburg Festival in August 1971, a remarkable collaboration began between the Vienna Philharmonic and  Riccardo Muti, who was born in Naples on July 28, 1941. It is not only the astounding number of nearly 500 concerts, but also the exceptional quality of these performances that lends Maestro Muti special significance in the history of the Vienna Philharmonic. Muti prepares himself for his concerts with intensive research and places emphasis on many details that give him a profound knowledge of the specific Vienna Philharmonic sound. This special bond is reflected by the fact that Riccardo Muti was awarded Honorary Membership in the Vienna Philharmonic in Salzburg upon his 70th birthday in 2011.


Floral Decorations by Vienna Parks and Gardens

When Riccardo Muti raises his baton for the New Year's Concert on January 1, 2018, it will mark the fifth time that he has conducted this prestigious concert. Also a product of a partnership with tradition will be the floral arrangements throughout the Golden Hall of the Vienna Musikverein, which delight concertgoers as well as viewers of the television broadcast around the world. Since 2015, the Vienna Philharmonic has cooperated with the Vienna City Gardens, which along with the Austrian gardeners and florists, have produced the arrangements which light up the Golden Hall in a resplendent sea of blossoming floral color.

The conceptualization of the annual floral arrangements requires a great deal of experience and professional expertise. The positioning of the arrangements begins on December 27, in order that everything is ready on time for this worldwide cultural event.



Der Wiener Opernball

am 8. Februar 2018

https://www.wiener-staatsoper.at/opernball/

Einmal im Jahr verwandelt sich die Wiener Staatsoper in den schönsten und elegantesten Ballsaal der Welt: für den Wiener Opernball, ein rauschendes Fest, einmalig in Glanz und Strahlkraft, Vorbild für Bälle auf der ganzen Welt.

Wo wenige Tage vor und nach dem Opernball Opern- und Ballettvorstellungen das Publikum verzaubern, feiern 5.500 Besucherinnen und Besucher und tanzen bis zum Morgengrauen – internationale Gäste aus Kultur, Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Sport machen den Ball zu einem gesellschaftlichen Großereignis.

Stars aus Oper und Ballett, das Orchester der Wiener Staatsoper und das Wiener Staatsballett gestalten die glanzvolle Eröffnung, viele Millionen Zuschauern verfolgen am Fernsehschirm, wie sich 150 junge Paare den Traum erfüllen, im Jungdamen- und Herrenkomittee die erste Polonaise auf diesem einzigartigen Parkett zu tanzen. Danach heißt es „Alles Walzer!“

Musik und Tanz im ganzen Haus, der prächtige Blumenschmuck, die aufwendigen Roben der Damen und die eleganten Herren im Frack, Feiern mit Freunden und unverhoffte Begegnungen machen den Wiener Opernball Jahr für Jahr zu einem unvergesslichen Ereignis!

Bitte beachten Sie, dass der Opernball 2018 in die Semesterferien für Wien, Niederösterreich und Burgenland fällt.

https://www.wiener-staatsoper.at/opernball/

Geschichte des Wiener Opernballs

Die ersten Ballfeste, bei denen zwar nicht das k. k. Hofoperntheater nächst dem Kärntnertor, wohl aber die an dieser Bühne wirkenden Künstler als Veranstalter auftraten, schlossen gewissermaßen an die zur Legende gewordenen Feste des Wiener Kongresses (1814 – 1815) an.

Diverse Ballfeste fanden in den zwanziger und dreißiger Jahren des 19. Jahrhunderts in den zahlreichen kleineren und größeren Etablissements der Kaiserstadt an der Donau statt. Die Künstlerinnen und Künstler wünschten jedoch für ihre Feste einen intimeren Rahmen und bald fanden sie eine ideale Lösung in den bei aller kultivierten

Repräsentation dennoch gemütlichen Redoutensälen der kaiserlichen Hofburg. Nach dem ebenso blutigen wie ruhmlosen Ausgang des Revolutionsjahres 1848 war in Wien vorerst niemandem allzu sehr nach Tanzen zumute. Es mussten einige Jahre verstreichen, ehe die Lebensfreude jene Intensität erreichte, die Ballfeste im „Wiener Stil“ neuerlich möglich machten. Im Jahre 1862 erhielt das Theater an der Wien wieder die „allerhöchste Erlaubnis“, Ballfeste veranstalten zu dürfen. Dabei nahm man sich selbstverständlich die damals spektakulären Veranstaltungen der Pariser Opernbälle zum Vorbild.

Als im Jahre 1869 das Personal des k. k. Hofoperntheaters endlich ins prachtvolle neue Haus am Ring einziehen konnte, verweigerte jedoch Kaiser Franz Joseph I. die Erlaubnis, in seinem Theater Tanzfeste zu veranstalten. So fand der erste Ball mit der Bezeichnung „Ball in der Hofoper“ nicht im Haus am Ring, sondern im ebenfalls neuen und prachtvollen Gebäude der „Gesellschaft der Musikfreunde“ statt.

1877 gab der Kaiser endlich seine Zustimmung zu einer „Soirée“ in seinem Opernhaus. Obwohl bei diesem Fest in der Nacht vom 11. auf den 12. Dezember offiziell nicht getanzt werden durfte, berichtete das „Wiener Fremdenblatt“ am folgenden Tag: „... es ging anfangs recht schwer, aber Wienerblut und Wienermut hielten stand ... nach Mitternacht gab es den ersten regelrechten Tanz im Festsaal unseres Opernhauses.“ Nach dem Untergang des Kaiserreiches 1918 erinnerte sich die junge Republik erstaunlich bald an die imperialen Feste in der Oper. Bereits am 21. Jänner 1921 konnte die erste Opernredoute der Republik Österreich abgehalten werden, und im Jänner 1935 fand der erste, nun auch so benannte „Wiener Opernball“ statt – ein Zauberwort, dessen Wirkung auch im fahlen Licht der Dreißigerjahre nicht versagte.

Am Vorabend des Zweiten Weltkrieges wurde 1939 auf Befehl der Reichsregierung im inzwischen von Deutschland besetzten Österreich ein letzter Opernball abgehalten. Nach dem Wiedererstehen der Republik Österreich 1945 und der Überwindung der ersten Hungerjahre im zerbombten Wien wurde im November 1955 die festliche Wiedereröffnung des im Krieg zerstörten Opernhauses gefeiert. Am 9. Februar 1956 wurde das herrliche Haus zum ersten Mal in der Zweiten Republik wieder in den strahlenden Opernballsaal verwandelt.

Im Laufe der Jahre haben bis heute 60 Opernbälle in der Wiener Staatsoper stattgefunden. Derzeit wird der Opernball von Maria Großbauer organisiert

https://www.wiener-staatsoper.at/opernball/geschichte/



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